7.6. – 15.6.14 Fliegerlager in Rothenburg/Sachsen // 2. Bericht

Am 7. Juni war es endlich soweit. Das von unserem Fluglehrer Jörg Bradschetl geplante und organisierte Fliegerlager in Rothenburg begann.

Teilgenommen haben Jörg Bradschetl, Steffen Modest, Jens Hälsig, Thomas Griebe und Ingram Pönig. Frank-Dieter Lemke und Sven Brandhorst (auf  Grunau-Baby IIB) waren Eintags-Gäste; Claudia Zscheile und Paul Rathmann besuchten uns für einen Tag mit einer CT.
Flugzeuge hatten wir auch dabei: eine ASK 21, einen Jeans-Astir und eine DG 300.

  • Alternative zum Flächenrad_1_1
  • Zur Abwechslung mal eine C22_1_1
  • Ziel meines Streckenfluges; Görlitz und der Berzdorfer See, rechts EDBX_1_1
  • unsere ASK vor einem russischen Mi-8_1_1

Am Flugplatz angekommen, ging es auch gleich los: Briefing, Campingplatz zuweisen, Flugzeuge aufrüsten und starten.
In Rothenburg sind die Bedingungen für Segelflieger ideal: eine fast 3 km lange Grasbahn, keine Luftraumbeschränkungen (abgesehen vom teilweise aktiven ED-R 76A) und die Möglichkeit, sich
per Kunststoffseil mit der Startwinde SN-3000, angetrieben von einem 7-Liter-V8-Motor, auf 1000 m Höhe schleppen zu lassen.
Hier sind alle auf ihre Kosten gekommen und hatten viel Spaß, egal ob man Strecke fliegen
oder einfach nur am Platz auf 2500 m Höhe steigen wollte, um die herrliche Landschaft, die Wolken und das Fliegen zu genießen.
Für Frank-Dieter Lemke war es ein besonderes Highlight, eine Kestrel fliegen zu dürfen, der Traum seiner Jugend. Sven Brandhorst gelang auf dem Grunau-Baby-Treffen mit seinem Baby (bestes Gleiten 1:17, Baujahr 1944) ein 52 km- und knapp Vier-Stunden-Flug mit auch noch 1000 m Startüberhöhung. Damit hat er mit nur einem Flug fast die Silber-C erreicht. Herzlichen Glückwunsch!
Für mich als Flugschüler sind auch alle Erwartungen in Erfüllung gegangen. Mir gelangen zwei Streckenflüge über jeweils 99 km und noch viel wichtiger, ich konnte hier eine Menge Erfahrung
sammeln. Ich kann jedem Flugschüler nur empfehlen, auf fremden Flugplätzen zu fliegen. Erst hier zeigt sich, was man wirklich gelernt hat und was man noch lernen muss.
Nun genug erzählt, ein paar Bilder sind auch noch dabei.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Jörg für die gesamte Planung und Organisation.

Ingram Pönig

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